Glück bedeutet, den Blick in die Sterne mit anderen zu teilen Enttäuschung und Wut. Das ist alles, was Stina bei dem Gedanken an ihre einstige Jugendliebe Andrik empfindet. Als dieser plötzlich in der Vorweihnachtszeit an ihrem Arbeitsplatz, dem Vasa Museum in Stockholm, auftaucht, droht Stinas sorgfältig aufgebaute Ordnung aus dem Ruder zu laufen. Nicht umsonst ist sie mit ihrem Bruder von ihrer Heimatinsel Gotland in die Großstadt geflohen. Zu dumm, dass Andriks Hartnäckigkeit ihr kaum eine Wahl lässt und sie in den Wochen vor Weihnachten mit ihm zusammenarbeiten muss.Was darauf folgt, sind die Auseinandersetzung mit schmerzhaften Erinnerungen und die Frage, was ein Leben wirklich lebenswert macht. Doch damit nicht genug. Denn während Stina erkennt, dass ihr Herz immer noch für Andrik schlägt, gilt es herauszufinden, welche Absichten dieser Mann tatsächlich mit seinem unerwarteten Auftauchen verfolgt.Ob Weihnachten unter diesen Umständen noch zum Fest der Liebe werden kann? Nach dem sommerlichen Auftakt der Reihe »Schweden im Herzen« entführt Bestsellerautorin Madita Tietgen ihre Leser:innen nun ins weihnachtlich verschneite Stockholm. Alle Romane sind in sich geschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Eva_G
5/5
20.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Stina & Andrik - Ein bewegender Neuanfang nach vielen Jahren Funkstille
Stina lebt seit vielen Jahren in Stockholm und kümmert sich um ihren Bruder Thore. Dieser ist zwar ein Jahr älter als sie, wurde aber bei einem schrecklichen Unfall so schwer verletzt, dass er nun immer auf dem geistigen Stand eines Vierzehnjährigen bleiben wird. Diesen schweren Schicksalsschlag hat die Ehe der Eltern nicht ausgehalten und ging in die Brüche, weshalb am Ende nur Stina immer für ihren Bruder da war und seither alle Verantwortung für ihn übernommen hat. Dass sie selbst mit dem Leben, das sie führt, nicht zufrieden ist, nimmt sie als gegeben hin, denn ihr Bruder bedeutet ihr alles. Die Schuld an allem gibt sie Andrik, ihrem besten Freund und großen Liebe, der bei dieser unsinnigen Mutprobe mit von der Partie war. Seit siebzehn Jahren hat sie diesen nun nicht mehr gesehen oder gesprochen, doch nun steht er plötzlich vor ihr und sie soll die Weihnachtsfeier seiner Firma planen. Dabei sieht sie nur, dass er all das erreicht hat, was Thore niemals mehr schaffen kann und die Wut kocht in ihr hoch. Allerdings spürt sie mit jedem Treffen mehr, dass sie Andrik niemals ganz aus ihrem Herzen verbannen konnte und dank ihm erkennt sie auch, dass sie nicht nur das negative an Thores jetzigem Leben sehen darf, sondern auch wunderschöne Momente ihr gemeinsames Leben prägen.
Madita Tietgen widmet diesen Roman ganz den beiden Jugendfreunden Stina und Andrik, die durch einen schrecklichen Unfall beinahe ihren Bruder und besten Freund verloren hätten. Die Handlung ist vom ersten Moment an sehr emotional und bewegend, denn weder Stina noch Andrik konnten je ganz mit den vergangenen Schicksalsschlägen abschließen. Dennoch gelingt es Andrik, an Stina heranzukommen und ihr zu zeigen, dass auch er schwer unter dem Unfall gelitten hat, er nur sein Leben auf eine andere Art und Weise weitergelebt hat. Stina steht hier noch am Anfang, obwohl schon viele Jahre seither vergangen sind.
Bereits nach der ersten Seite war ich vollkommen gefesselt von diesem Roman und konnte beinahe gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Schicksal der beiden Geschwister und ihrem besten Freund hat mich sehr berührt und es war schrecklich mitanzusehen, wie Stina einfach niemals vergessen konnte und immer um das getrauert hat, was Thore nun niemals mehr erleben kann. Doch dank Andrik ändert sich Stinas Denken Schritt für Schritt und es ist wunderschön mitanzusehen, wie sie sich öffnet und endlich auch das Schöne in ihr Leben und ihr Herzen lassen kann.
Ein Buchschatz, der es verdient hat, noch viele weitere Leser*innen mit emotionalen und wunderschönen Lesestunden beschenken zu dürfen!
Eva_G
5/5
20.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Stina & Andrik - Ein bewegende…
Stina & Andrik - Ein bewegender Neuanfang nach vielen Jahren Funkstille Stina lebt seit vielen Jahren in Stockholm und kümmert sich um ihren Bruder Thore. Dieser ist zwar ein Jahr älter als sie, wurde aber bei einem schrecklichen Unfall so schwer verletzt, dass er nun immer auf dem geistigen Stand eines Vierzehnjährigen bleiben wird. Diesen schweren Schicksalsschlag hat die Ehe der Eltern nicht ausgehalten und ging in die Brüche, weshalb am Ende nur Stina immer für ihren Bruder da war und seither alle Verantwortung für ihn übernommen hat. Dass sie selbst mit dem Leben, das sie führt, nicht zufrieden ist, nimmt sie als gegeben hin, denn ihr Bruder bedeutet ihr alles. Die Schuld an allem gibt sie Andrik, ihrem besten Freund und großen Liebe, der bei dieser unsinnigen Mutprobe mit von der Partie war. Seit siebzehn Jahren hat sie diesen nun nicht mehr gesehen oder gesprochen, doch nun steht er plötzlich vor ihr und sie soll die Weihnachtsfeier seiner Firma planen. Dabei sieht sie nur, dass er all das erreicht hat, was Thore niemals mehr schaffen kann und die Wut kocht in ihr hoch. Allerdings spürt sie mit jedem Treffen mehr, dass sie Andrik niemals ganz aus ihrem Herzen verbannen konnte und dank ihm erkennt sie auch, dass sie nicht nur das negative an Thores jetzigem Leben sehen darf, sondern auch wunderschöne Momente ihr gemeinsames Leben prägen. Madita Tietgen widmet diesen Roman ganz den beiden Jugendfreunden Stina und Andrik, die durch einen schrecklichen Unfall beinahe ihren Bruder und besten Freund verloren hätten. Die Handlung ist vom ersten Moment an sehr emotional und bewegend, denn weder Stina noch Andrik konnten je ganz mit den vergangenen Schicksalsschlägen abschließen. Dennoch gelingt es Andrik, an Stina heranzukommen und ihr zu zeigen, dass auch er schwer unter dem Unfall gelitten hat, er nur sein Leben auf eine andere Art und Weise weitergelebt hat. Stina steht hier noch am Anfang, obwohl schon viele Jahre seither vergangen sind. Bereits nach der ersten Seite war ich vollkommen gefesselt von diesem Roman und konnte beinahe gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Schicksal der beiden Geschwister und ihrem besten Freund hat mich sehr berührt und es war schrecklich mitanzusehen, wie Stina einfach niemals vergessen konnte und immer um das getrauert hat, was Thore nun niemals mehr erleben kann. Doch dank Andrik ändert sich Stinas Denken Schritt für Schritt und es ist wunderschön mitanzusehen, wie sie sich öffnet und endlich auch das Schöne in ihr Leben und ihr Herzen lassen kann. Ein Buchschatz, der es verdient hat, noch viele weitere Leser*innen mit emotionalen und wunderschönen Lesestunden beschenken zu dürfen!
Sabrina D.
5/5
21.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Verantwortung und Leben
Stina ist eine junge Frau, die in Stockholm lebt und arbeitet. Sie arbeitet in einem maritimen Museum und kümmert sich um ihren ein Jahr älteren Bruder, der durch einen Unfall geistig auf dem Stand eines 14-jährigen ist. Sie ist aufopfernd und lebt für das Glück ihres Bruders. Neben ihrer Arbeit, ihren Freundinnen und ihrem Bruder gibt es in ihrem Leben nichts anderes. Durch einen Zufall trifft sie bei ihrer Arbeit, da sie ihren Kollegen vertreten muss, ihre Jugendliebe und den besten Freund ihres Bruders wieder. Sie hat den Kontakt zu ihm abgebrochen, da sie ihm die Schuld für den Unfall gibt. Kann Stina ihm vergeben? Wird Stina verstehen, dass sie auch ihr eigenes Glück finden muss? Wie viel Verantwortung übernimmt man für einen Angehörigen und sollte man dafür sein Leben aufgeben?
Der Roman hat mich sehr berührt. Das Schicksal ist nicht immer einfach zu ertragen. Daher verstehe ich die Protagonisten Stina sehr gut, dass sie alles in Bewegung setzt, dass ihr Bruder glücklich ist. Aber dennoch muss sie auch an sich denken. Schließlich ist sie zum einen nicht für den Unfall verantwortlich noch wird sie ihr eigenes Glück so finden.
Madita Tietgen hat einen wundervollen tiefgehenden Roman verfasst, der sich aber leicht lesen lässt. Das Thema ist nicht einfach, aber durch die Gestaltung der Geschichte hat es eine Leichtigkeit bekommen. Die Gefühlswelt von den Personen ist sehr gut aufgebaut und wird auch immer aus der Sicht der Person beschrieben. Durch die kleinen Rückblicke wird die Vergangenheit gut eingebaut und ich habe schnell verstanden, warum es Stina so geht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es sein kann, sich mit dem Schicksal anzufreunden und sein Glück zu finden.
Das Buch macht Mut, wie es jemandem geht in einem betreuten Wohnen und wie man sich den Gegebenheiten anpassen kann. Auch wird deutlich, dass man selbst sich nicht aufgeben sollte, damit jemand anders glücklich ist, vor allem wenn man nicht sieht, dass er glücklich ist.
Ich kann jedem das Buch empfehlen, der etwas tiefgreifendes sucht und auch Leichtigkeit haben möchte. Ich finde, mir persönlich hat es auch einen neuen Blick auf das Leben gegeben.
LeseB
5/5
18.01.2024
Buch (Taschenbuch)
zum Mitlieben und -leiden
Ich freue mich immer wieder über ein neues Buch von Madita Tietgen.
Nicht oberflächlich, sondern intensive Auseinandersetzung mit den Charakteren und es gibt glücklicherweise immer ein Happy End.
Auch Mittsommersterne lohnt sich daher.
Stina ist anstrengend in ihrer eigenen Gefangenschaft mit den Gefühlen aber sie schafft doch noch eine andere Perspektive. Andrik ist fast zu gut dargestellt, aber es braucht auch klare Gegenpole.
Und Thore ist nur zum knuddeln.
Daher fünf Sterne.
SonjasBookWorld
5/5
15.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Zeit heilt nicht alle Wunden
Inhalt:
Stina arbeitet leidenschaftlich gerne im berühmten Vasa-Museum in Stockholm. Eines Tages steht dort ihre Jugendliebe Andrik vor ihr für die Planung einer Weihnachtsfeier im Museum. Das Wiedersehen reißt bei Stina alte Wunden auf. Denn gemeinsam haben sie vor vielen Jahren einen schicksalhaften Mittsommertag erlebt, der ihre Leben für immer verändert hat...
Meinung:
Band 1 hat mir schon sehr gut gefallen und Band 2 ist auch wieder sehr schön!
Es ist ein Buch, dass sich der Verarbeitung eines schicksalhaften Ereignisses widmet. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, sich nach solchen Ereignissen Hilfe zu holen und nicht alleine damit fertig werden zu wollen. Es zeigt uns, dass es sehr hilfreich ist, den Blickwinkel auf Dinge zu ändern. Wir können manchmal eine Situation nicht ändern, aber wir können ändern, wie wir damit umgehen und was die Situation in uns auslöst.
Und, dass es immer einen Weg gibt zu heilen!
Die Autorin hat wieder so gefühlvoll geschrieben, dass ich stellenweise Tränen in den Augen hatte. Stina wollte ich manchmal aber auch schütteln, da sie so sehr verkopft war und das Gute vor ihren Augen nicht gesehen hat...
Auch die bildlichen Beschreibungen der Hummel im Bauch und der Mauer ums Herz hat mir sehr gut gefallen. Keine leichte Liebeslektüre sondern ein Roman, der sich den o. g. Themen widmet und trotzdem eine Liebesgeschichte enthält.
Fazit: 5/5 Sternen
Ich gebe sehr gerne eine Lese-Empfehlung!
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