Ob sie Annas Tod im Kaffeesatz gelesen hätte? Diese Frage kann Café-Betreiberin Sofia Dalmasso nun nicht mehr beantworten, denn die Marktfrau wird ermordet aufgefunden, bevor Sofia ihr die Zukunft vorhersagen kann. Commissario Alessandro Ranieri übernimmt die Ermittlung. Doch auch wenn der Fall bei Sofias Freund in besten Händen ist, schadet es sicher nicht, eigene Nachforschungen anzustellen. Und so führen ihre Recherchen Sofia vom Lago Maggiore nach Alba, wo weiße Trüffel und dunkle Geheimnisse vergraben liegen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bellis-Perennis
aus Wien
4/5
01.05.2026
eBook (PDF)
Feiner Urlaubskrimi
Anna Merati lässt Sofia Dalmasso, die Betreiberin eines kleinen Cafés im oberhalb des Lago Maggiore gelegenen Ort Corazzo, abermals ermitteln. Das Café ist die Drehscheibe im Ort bei dem sich der Pfarrer und mehrere ältliche Damen zum Kartenspiel treffen. Man spielt nicht um Geld, sondern nur um ein Gläschen Prosecco. Dass der Pfarrer ins Hintertreffen gerät, ist nicht die einzige Besonderheit im Café. Denn Sofias Nonna Valerija hat sie nicht nur das Torten, Kekse und Nudel machen gelehrt, sondern auch das Kaffeesatzlesen. Das erfreut sich bei den Dorfbewohnern und Fremden großer Beliebtheit, den Karten spielenden Pfarrer ausgenommen.
Nachdem sie vor ein paar Monaten den Tod eines Kunden vorhergesagt hat, vermeidet sie das Kochen von Mokka, wie der Codename für das Kaffeesud lesen ist. Für die betagte Anna, ihres Zeichens Käseverkäuferin, die auch immer wieder Trüffel anbietet, will sie eine Ausnahme machen. Doch dann erscheint Anna nicht zum vereinbarten Termin. Sofias Sorge ist berechtigt, denn Anna wird tot aufgefunden, Todesursache unklar. Also übernimmt Sofias Freund Commissario Alessandro Ranieri die Ermittlungen. Ranieri ist eigentlich Neapolitaner und kann deshalb mit der Mentalität der Leute im Piemont, die ihm viel zu direkt und geradlinig erscheinen, nicht so gut umgehen.
Sofia macht sich Vorwürfe und beginnt ihre Nase in Annas Familienangelegenheiten zu stecken. dabei fördert sie eine seit Generationen dauernde Feindschaft um ein Stück Wald zu Tage.
Meine Meinung:
Anna Merati entführt ihre Leser wieder in das Piemont, das für seine Trüffel und liebliche Landschaft bekannt ist. Corrazo ist vom Tourismus noch nicht entdeckt und daher eher ein Ort der Ruhe, nicht so überlaufen wie Alba oder andere Orte am Lago Maggiore.
Sofias Café ist der Mittelpunkt der dörflichen Gesellschaft, weshalb sie darauf achtet, lange Öffnungszeiten anzubieten. Daher ist ihr Privatleben ein wenig eingeschränkt. Mit der neuen Aushilfe, die noch dazu herrliche Baklava backen kann, scheint sie einen Haupttreffer gemacht zu haben. Schauen wir einmal, wie sich das weiterentwickelt, denn allzu weltoffen, scheinen die Einwohner von Corrazo nicht zu sein.
Wie es sich für einen Cozy-Krimi gehört, ist er leicht zu lesen und bietet eine Reihe skurriler Charaktere sowie zahlreiche regionale Spezialitäten. Rezepte hierfür finden sich am Anhang.
Fazit:
Der Krimi liest sich leicht und flüssig - eine richtige Urlaubslektüre, die bei einem Glas Wein, Grissini und Oliven genossen werden kann. 4 Sterne.
Ute Christine
5/5
06.05.2026
eBook (ePUB 3)
Tod und Trüffel
Tod im Piemont ist mein 1. Krimi der Autorin Anna Merati gewesen, aber bestimmt nicht der letzte.
Im Piemont war ich noch nicht, konnte mir aber die Gegend bildhaft durch die gute Beschreibung der Autorin prima vorstellen. Der Fall, der von Cafe Betreiberin Sofia und Commissario Alessandro aufgeklärt werden muss, ist spannend. Ich habe die beiden dabei sehr gerne begleitet.
Ganz klare Leseempfehlung.
Bewertung
aus Bad Säckingen
5/5
03.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Tödliche Trüffel
Wer einmal selbst Trüffel auf dem Markt gekauft hat, weiß wie teuer diese Knollen sind und am teuersten sind die weißen Trüffel aus Alba. Wohl dem, dem ein Grundstück gehört, auf dem diese kostbaren Trüffel wachsen.
Café-Betreiberin Sofia Dalmasso hat das Kaffeesatzlesen von ihrer Oma beigebracht bekommen. Doch bevor sie der sympathischen Standbesitzerin Anna aus dem Kaffeesatz lesen kann, stirbt diese.
Wer wollte die alte Dame tot sehen? Jede Woche hat die Marktfrau ihren leckeren Käse und zur Trüffelsaison auch ein paar der begehrten Knollen verkauft und war bei Kunden wie Kollegen beliebt.
Sofia kann es nicht lassen und beginnt zusammen mit ihrer Freundin Laura wieder zu ermitteln. Sehr zum Missfallen ihres Freundes Commissario Alessandro Ranieri.
Der Roman spielt in zwei Zeitebenen und in der Vergangenheit lerne ich die junge Anna kennen. Hat ihr Tod etwas mit ihrer Herkunft zu tun? Und warum hat sie damals ihre Familie in Alba verlassen und ist an den Lago Maggiore gezogen?
Ich tauche tief ein in die Riege der Trüffelsucher, Fundplätze werden geschützt, wie Familiengeheimnisse und fast kann ich den erdigen Geschmack riechen. Ich erfahre, warum Hunde bessere Trüffelsucher sind als Schweine und dass sogar Trüffelsuchen für Touristen angeboten wird .
Die Autorin hat mit dem zweiten Teil der Reihe erneut einen spannenden Cosy Crime aufgelegt, mit einem sympathischen Commissario, der erstaunlich viel Geduld für die Ermittlungen seiner Freundin aufbringt.
Sofia und ich freuen uns schon auf den nächsten Fall am Lago Maggiore
Sylvia B.
aus Fredersdorf-Vogelsdorf
5/5
28.04.2026
eBook (ePUB 3)
… der Schlüssel zur Lösung liegt in der Vergangenheit
Tod im Piermont- Weißer Trüffel, schwarzer Tod von Anna Merati
Den Leser erwartet der 2. Teil einer Kriminalreihe. Es ist ein packender, spannender und fesselnder Kriminalroman. Dieser ist leicht und flüssig geschrieben. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Sofia Dalmasso und ihr kleines Cafe. Sofias Cafe ist der Mittelpunkt des Dorfes und viele kehren täglich bei ihr ein. Zwischen Sophia und Commissario Alessandro Ranieri hat sich eine Beziehung angebahnt.
Ich lerne bei Sophias Besuch des Marktes Anna kennen. Anna betreibt seit vielen Jahren einen kleinen Marktstand mit Käse und in der Saison auch mit Trüffeln. Die Marktfrau wirkt beunruhigt und äußert den Wunsch nach einem Mokka... Sophia kann darin die Zukunft lesen.
Doch Anna erscheint nicht zum vereinbarten Termin und Sophia ist mehr als beunruhigt. Kurze Zeit später wird diese tot aufgefunden und Commissario Alessandro Ranieri übernimmt die Ermittlung.
Doch auch wenn der Fall bei Sofias Freund in besten Händen ist, schadet es sicher nicht, eigene Nachforschungen anzustellen. Sophia möchte mehr über Anna herausfinden.
Und so führen ihre Recherchen Sofia vom Lago Maggiore nach Alba, wo weiße Trüffel und dunkle Geheimnisse vergraben liegen ...
Dabei tauchen wir auch in Annas Vergangenheit ein und begeben uns in die 50er Jahre. Wir erfahren von ihrer Jugend und ihrem damaligen Freund Arturo. Dieser ist auch jetzt noch ein guter Freund. Beide hatten in den letzten Jahren wieder Kontakt zueinander.
Doch warum musste Anna sterben?
Fay Phoenix
Thalia Book Circle Community
5/5
23.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannung garantiert
Con Tartufi
Café Betreiberin Sofia Dalmasso kann nicht glauben, dass die liebe Anna ermordet worden sein soll. Die ältere Marktfrau hatte sich doch noch mit Sofia treffen wollen, damit diese ihr aus dem Kaffeesatz lesen kann. Hätte Sofia Annas Tod vielleicht sogar verhindern können?
Sofias Freund, Commissario Alessandro Ranieri, übernimmt die Ermittlungen. Dennoch ermittelt sie natürlich selbst zusätzlich auf eigenen Faust. Kann ja nicht schaden, schließlich konnte sie der Polizei schonmal bei einer Aufklärung eines Falls helfen. Als die Recherchen sie vom Lago Maggiore nach Alba führen, muss sie feststellen, dass hier nicht nur Trüffel tief begraben liegen, sondern auch dunkle Geheimnisse…
Dieser Krimi ist ein absoluter Genuss. Nachdem mir der erste Band bereits so gut gefallen hat, durfte ich mir den zweiten nicht entgehen lassen. Schon das Cover und der Klappentext hatten direkt meine volle Aufmerksamkeit.
Das Wiedersehen mit einigen Protagonisten habe ich richtig genossen, genauso wie den unglaublich lockeren und bildlichen Schreibstil. Ich konnte mir die Umgebung wahnsinnig gut vorstellen und habe mich von Beginn an wohl und mitgerissen gefühlt. Die Story ist unfassbar spannend und die überraschenden Wendungen machen die Geschichte noch lebendiger. Mit dem Ende hätte ich definitiv nicht gerechnet und so wurde ich auch zum Schluss nochmal so richtig schön überrascht.
Wer also einen extrem spannenden Krimi, mit wundervollen Protas und einem malerischen Setting sucht, der ist hier richtig.
Von mir gibt es volle fünf Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.
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